Dieser auf 3 Semester angelegte Projektkurs wendet sich an fortgeschrittene Fotografen und ambitionierte Interessierte in der Photographie. Ziel ist die theoretische und praktische fotografische Auseinandersetzung zum Thema.

Wir werden verschiedene Arten des Bildermachens erforschen: Inszenierung, Selbstinszenierung, Raumerforschungen des Öffentlichen und des Privaten, Foto-Essay und subjektives Beschreiben.

Eine Situation ist zeitlich und örtlich begrenzt und betrifft Menschen direkt. Wer sich in einer Situation befindet, muss darauf reagieren, entweder mit sofortiger Reaktion, mit überlegter, geduldiger Antwort oder reagiert mit Erduldung. Die Photographie kann eine Situation finden und beschreiben, eine Situation konstruieren, oder sie sogar selbst erzeugen. Der/die FotografIn findet sich vielleicht gezwungen, selbst zu reagieren, oder die Photographie selbst ist eine Reaktion auf die Situation. Es stellen sich Fragen der Darstellung und der eigenen Bezugnahme: distanziert oder involviert. Wie kann eine Situation in ihren komplexen Bedingtheit erfasst werden? In gewisser Weise ist der Kurs auch eine Fortsetzung des Themas Öffentlich?Persönlich?Privat: in der Zeit von digitalen Medien und sozialen Netzwerken gibt es Situationen vor die wir gestellt werden, die vielleicht nur virtuell sichtbar sind, oder die zu privat sind um in Öffentlichkeit geteilt zu werden.

Der Kurs ist auf drei Semester angelegt. Im ersten Semester werden wir uns theoretisch und praktisch dem Thema annähern. Dazu gehören individuelle und Gruppenaufgaben, Ausstellungsbesuche, Kurzreferate und die Auseinandersetzung mit Texten und zeitgenössischer Kunst. Das zweite Semester dient der Erstellung einer eigenständigen, kreativen Arbeit zum Thema und gemeinsamen Besprechungen. Im dritten Teil wird der Kurs schließlich mit der Vorbereitung einer Ausstellung und Publikation zum Abschluss finden. Voraussetzung für die Teilnahme an dem Projektkurs ist eine bereits vorhandene eigenständige fotografisch-künstlerische Arbeitsweise, mindestens aber der Besuch der Grund- und Aufbaukurse (GK 1-3) oder gleichwertige Kenntnisse.

Zusätzlich zu den Kursgebühren entstehen weitere Gemeinkosten für den Katalog und die Ausstellung, sowie Individualkosten für die Anfertigung der Ausstellungsexponate!


In diesem Projektkurs befassen wir uns mit dem Leben im Verborgenen. Das Verborgene kann im Kopf, aber auch ganz real existieren.Viele Menschen leben zeitweise in einer Parallelwelt, die außerhalb der primären Wahrnehmung existiert. Auch das individuelle Eintauchen in mit Erinnerung belehnten Orten und gesammelte Objekte gehören dazu. Im Spiel lassen wir der Illusion zugunsten der momentanen Bereicherung, Ablenkung oder gar Flucht aus dem Alltag freien Lauf. So erfreuen sich virtuelle Cyberwelten wie „Second Life“ oder „Minecraft“ einer immer größer werdenden Anhängerzahl, eröffnen sie doch einen Raum, um Ungelebtes auszuleben, ohne sein reales Leben zu verändern.

Geheime Welten existieren in Zwischenräumen. Dort, wo sonst niemand hinschaut oder auch nicht hinschauen will. Sie behalten ihren exklusiven Charakter, eben weil sie nicht für jeden zugänglich sind. Wir beschäftigen uns mit visuellen Strategien, die den Inhalt dessen, was auf den ersten Blick nicht sichtbar ist, an die Oberfläche bringen. Fotografie als visueller Code individuellen, geheimen Erlebens. Bildermacher legen mit ihren visuellen Nacherzählungen den persönlichen Zugangscode fest. Der spätere Bildbetrachter muss diese Zeichen dechiffrieren können, um sich diese geheimnisvolle Welt anzueignen.

Eine gegenläufige Strategie kann die Verhüllung dessen bedeuten, was scheinbar als Abbild der Realität erscheint. Es gilt, Zeichen zu setzen oder zu dechiffrieren, in tiefere Ebenen zu schauen, mit Hilfe von Bildern Dinge erscheinen zu lassen, die nicht gesagt werden wollen, können oder sollen. Es gibt Raum für sehr individuelle Entdeckungsreisen, spielerische Inszenierungen ebenso wie für dokumentarische Einsichten. Am Ende des Jahres soll eine Gruppenausstellung mit begleitendem Katalog entstehen.

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Projektkurs ist eine bereits vorhandene eigenständige fotografisch-künstlerische Arbeitsweise, mindestens aber der Besuch der Grund- und Aufbaukurse (GK 1-3) oder gleichwertige Kenntnisse.

Zusätzlich zu den Kursgebühren entstehen weitere Gemeinkosten für den Katalog und die Ausstellung, sowie Individualkosten für die Anfertigung der Ausstellungsexponate.In diesem Projektkurs befassen wir uns mit dem Leben im Verborgenen. Das Verborgene kann im Kopf, aber auch ganz real existieren.Viele Menschen leben zeitweise in einer Parallelwelt, die außerhalb der primären Wahrnehmung existiert. Auch das individuelle Eintauchen in mit Erinnerung belehnten Orten und gesammelte Objekte gehören dazu. Im Spiel lassen wir der Illusion zugunsten der momentanen Bereicherung, Ablenkung oder gar Flucht aus dem Alltag freien Lauf. So erfreuen sich virtuelle Cyberwelten wie „Second Life“ oder „Minecraft“ einer immer größer werdenden Anhängerzahl, eröffnen sie doch einen Raum, um Ungelebtes auszuleben, ohne sein reales Leben zu verändern.

Geheime Welten existieren in Zwischenräumen. Dort, wo sonst niemand hinschaut oder auch nicht hinschauen will. Sie behalten ihren exklusiven Charakter, eben weil sie nicht für jeden zugänglich sind. Wir beschäftigen uns mit visuellen Strategien, die den Inhalt dessen, was auf den ersten Blick nicht sichtbar ist, an die Oberfläche bringen. Fotografie als visueller Code individuellen, geheimen Erlebens. Bildermacher legen mit ihren visuellen Nacherzählungen den persönlichen Zugangscode fest. Der spätere Bildbetrachter muss diese Zeichen dechiffrieren können, um sich diese geheimnisvolle Welt anzueignen.

Eine gegenläufige Strategie kann die Verhüllung dessen bedeuten, was scheinbar als Abbild der Realität erscheint. Es gilt, Zeichen zu setzen oder zu dechiffrieren, in tiefere Ebenen zu schauen, mit Hilfe von Bildern Dinge erscheinen zu lassen, die nicht gesagt werden wollen, können oder sollen. Es gibt Raum für sehr individuelle Entdeckungsreisen, spielerische Inszenierungen ebenso wie für dokumentarische Einsichten. Am Ende des Jahres soll eine Gruppenausstellung mit begleitendem Katalog entstehen.

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Projektkurs ist eine bereits vorhandene eigenständige fotografisch-künstlerische Arbeitsweise, mindestens aber der Besuch der Grund- und Aufbaukurse (GK 1-3) oder gleichwertige Kenntnisse.

Zusätzlich zu den Kursgebühren entstehen weitere Gemeinkosten für den Katalog und die Ausstellung, sowie Individualkosten für die Anfertigung der Ausstellungsexponate.

Gemeinhin sprechen wir der Fotografie eine hohe dokumentarische Dichte zu. Die Kamera hält fest, was sich zum Zeitpunkt der Aufnahme für eine bestimmte Zeit vor dem Objektiv befindet. Kamerabilder sind Schiedsrichter im Streit darüber, wie und wo ein Ereignis stattgefunden hat. Längst wissen wir, dass Fotografie Sichtbares nicht nur aufzeichnet und konserviert sondern ebenso Wirklichkeiten konstruiert. Fotografische Bilder machen sich zu Komplizen ihrer Betrachter, verbinden sich mit Hoffnung, Angst, Verlust und Utopie.

Weil wir unseren Augen viel mehr als anderen Sinnen trauen, ist es gerade ihre Nähe zum Sichtbaren, die es der Fotografie erlaubt Alternativ-Welten zu erzeugen und der real erfahrenen gegenüberzustellen. So kann Fotografie auf etwas verweisen, das nicht mehr ist (aber wünschenswert wäre) oder noch nicht ist (ein erstrebenswertes Ziel). Im Bild lassen sich Dinge vergegenwärtigen, die im vorherrschenden gesellschaftlichen Diskurs keinen Platz haben (nicht mehr, oder noch nicht). In manchen Fällen können sie zu Vorbildern werden, Ikonen, von denen eine verändernde Kraft ausgeht. In anderen Fällen werden sie zu inneren Fluchtburgen, in denen eine Hoffnung überleben kann. In diesem Kurs nähern wir uns den fotografischen Strategien Abwesendes im Bild 'Welt' werden zu lassen.

Wir werden uns mit inszenierter Fotografie beschäftigen, diesen aus den 1970er Jahren stammenden Terminus aber hinterfragen und sehen wie die Grenze zur dokumentarischen Fotografie bei modernen Bildautoren zugunsten eines erweiterten Wirklichkeitsbegriffs verschwindet. In der Recherche- und Orientierungsphase im ersten Trimester nähern wir uns gemeinsam dem Thema. Übungen und Aufgaben helfen Ihnen, Ideen für eine eigene Arbeit zu entwickeln. Im zweiten Trimester führen Sie ihr Projekt fort, holen sich Anregungen und Feedback in den Bildbesprechungen. Im dritten Trimester lernen Sie für ihre Arbeit eine gute Form zu finden und bereiten die abschließende Ausstellung vor.

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Projektkurs ist eine bereits vorhandene eigenständige fotografisch-künstlerische Arbeitsweise, mindestens aber der Besuch der Grund- und Aufbaukurse (GK 1-3) oder gleichwertige Kenntnisse.

Zusätzlich zu den Kursgebühren entstehen weitere Gemeinkosten für den Katalog und die Ausstellung sowie Individualkosten für die Anfertigung der Ausstellungsexponate! Für die aktive Teilnahme kalkulieren Sie mit einem zusätzlichen wöchentlichen Zeitaufwand von mindestens 3 Stunden.

Fragen Sie ihren Kursleiter nach dem Gruppenschlüssel für Ihren Kurs!
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Dieser Projektkurs befasst sich mit den verschiedenen Ausformungen metropolitaner Architektursprachen und deren Übersetzung in eine subjektive Bildsprache.

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