Ein visuelles Abenteuer: Die Erkundung der subjektiven Fotografie

Ein Schwarz-Weiß-Foto von zwei Menschen, die vor einem Gebäude mit runden Fenstern gehen.

Dozent/in: Erika Lorenza Babatz

FK2.243 | 20.08.2026 – 17.09.2026 | 75 € (ermäßigt: € 47,50)

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schien die in den 1920er Jahren von László Moholy-Nagy initiierte experimentelle Fotografie keine Zukunft mehr zu haben. Doch Ende der 1940er Jahre begann eine Gruppe von Fotograf*innen unter der Leitung von Otto Steinert, mit der Kamera sowie verschiedenen Techniken und Materialien zu experimentieren. Ihr Ziel war es, die Fotografie von ihrem Gegenstandsbezug zu befreien und somit die Ausdrucksmöglichkeiten des fotografischen Mediums zu erweitern. Die subjektive Fotografie der 1950er Jahre war die Voraussetzung für die endgültige Etablierung der Fotografie als Kunst – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. In diesem Kurs wird diese Konzeption der Fotografie als mächtiges Mittel des inneren Ausdrucks und als transformative Kraft, die alle Arten des Sehens durchdringt, neu beleuchtet.

Durch Theorie, Praxis und Bildbesprechungen werden wir uns auf ein visuelles Abenteuer einlassen, auf eine Erkundung unserer äußeren und inneren Welten.

5x Do 18-21 Uhr

Ihre Kursleiterin: Erika Babatz, Studium der Journalistik in Mexico-City, Master-Abschluss in Ästhetik und Kunsttheorie in Madrid 1992. Danach lebt und arbeitet sie in Madrid und Paris. Seit 2004 in Berlin, arbeitet am Bauhaus Archiv Berlin. Fotografische Ausbildung am Photocentrum.

Veranstalter

Photocentrum der
VHS Friedrichshain-Kreuzberg
Wassertorstraße 4
10969 Berlin
photocentrum.de
Photocentrum der VHS

Auskunft & Beratung

Peter Lattermann
Programmbereichsleiter Kultur und Gestalten
Telefon: 030 2219-5519
E-Mail: peter.lattermann@ba-fk.berlin.de

Bildquellen

  • Bildgestaltung: Ein Schwarz-Weiß-Foto von zwei Menschen, die vor einem Gebäude mit runden Fenstern gehen.: Image by wal_172619 from Pixabay